Low-Code vs Individualsoftware: Der ehrliche Vergleich

Low-Code verspricht Software ohne Programmieren. Für manche Fälle stimmt das. Für andere wird es zur teuren Sackgasse. In diesem Ratgeber: ehrlicher Vergleich, wann was passt und wo die Grenzen liegen.

Low-Code vs Individualsoftware — Vergleich

Der Vergleich

KriteriumLow-CodeIndividualsoftware
EntwicklungVisueller BaukastenMaßgeschneidert programmiert
GeschwindigkeitTage bis WochenWochen bis Monate
Kosten initial500 – 5.000 EUR/Monat15.000 – 80.000+ EUR
5-Jahres-TCO30.000 – 300.000 EUR50.000 – 130.000 EUR
FlexibilitätBegrenzt100 %
IntegrationStandard-KonnektorenJedes System per API
Vendor Lock-inJaNein
Wer entwickeltCitizen DeveloperProfessionelle Entwickler

Wann Low-Code

  • Interne Tools: Formulare, Genehmigungen, Checklisten
  • Prototypen: Idee schnell validieren
  • Standardprozesse: Urlaubsanträge, Raumbuchung
  • Wenige Nutzer: Unter 50 intern

Wann Individualsoftware

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  • Komplexe Logik: Branchenspezifisch, 20+ Bedingungen
  • Tiefe Integration: ERP, CRM, Legacy
  • Hohe Nutzerzahlen: 100+ externe Nutzer, SaaS
  • Kein Lock-in: Du willst den Code besitzen
  • Wettbewerbsvorteil: Software als Differenzierung

Vergleich: Individualsoftware vs. Standardsoftware.

Low-Code Grenzen — wann Custom nötig

Kosten: Low-Code wird teurer als gedacht

ZeitraumLow-CodeCustom
Jahr 16.000 – 60.000 EUR30.000 – 80.000 EUR
Jahr 2 – 524.000 – 240.000 EUR20.000 – 50.000 EUR
5-Jahres-TCO30.000 – 300.000 EUR50.000 – 130.000 EUR

Bei Komplexität: Custom nach 2 – 3 Jahren günstiger. TCO: TCO-Ratgeber. Kosten: Kostenratgeber.

Vendor Lock-in

  • Preiserhöhung? Du zahlst oder migrierst (teuer)
  • Anbieter eingestellt? Software weg
  • Features fehlen? Pech — oder von vorn
  • Wechseln? Kein Code-Export

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SituationEmpfehlung
Einfaches internes ToolLow-Code
PrototypLow-Code
Portal, SaaS, PlattformCustom
Komplexe LogikCustom
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WettbewerbsvorteilCustom

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Low-Code vs Custom — Entscheidungshilfe

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied?

Low-Code: Baukasten, schnell, begrenzt. Custom: Programmiert, flexibel, unbegrenzt.

Wann Low-Code?

Interne Tools, Workflows, Prototypen, wenige Nutzer.

Wann Custom?

Komplexe Logik, Integration, hohe Nutzerzahlen, kein Vendor Lock-in.

Was kostet mehr?

Low-Code initial günstiger. Custom nach 2 – 3 Jahren oft günstiger.

Vendor Lock-in?

Low-Code: Ja. Custom: Nein — Code gehört Dir.

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Über den Autor: Dieser Artikel wurde vom Team der IT Studio Rech GmbH verfasst. Wir beraten ehrlich — Low-Code wenn es passt, Custom wenn nötig. Standort: Würzburg, Deutschland.

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